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PoWaRo Party 2015

Die 12.

 

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Geschichte

„Das Kartell“, der Name: ein Klang wie Donnerhall, die Feiern: bekannt und legendär weit über das Hinterland hinaus, die Künste am runden Leder: ..... Naja, es gibt Leute die sind schlechter!

Im Groben wäre jetzt eigentlich alles über uns gesagt, aber da es tatsächlich dort draußen immer noch Menschen geben soll, die uns nicht kennen, gehen wir mal ein wenig ins Detail. Wir schreiben nicht nur Geschichte, wir haben auch eine!

Viel Spaß beim Lesen!

Es gab in unserer Kerngemeinde durchaus eine Epoche, da es dort vor grauer Vorzeit noch so etwas ähnliches wie eine Gaststätten- und Kneipenkultur gab. In diesen längst vergangenen goldenen Zeiten, stand an einem verschlafenen Bachlauf eine kleine Kneipe in Bad Endbach mit einem Wirt namens Rüdiger. In dieser verrauchten Kaschemme, genannt „Happy Hour“ (damals wurden Tabakfreunde noch nicht wie die Sau durch´s Dorf getrieben) traf sich die Gründerzelle des Kartells (Kai Nagel, Heiko Koch, Dirk Becker und andere) zu einem wöchentlichen gemeinsamen Zusammentreffen, damals jedoch noch namenlos.
Dieser kleine Haufen Menschen trug zumeist mit Vorliebe schwarz, was den Wirt dazu hingerissen hat skeptischen Zeitgenossen diese kleine Versammlung mit flüsternder Stimme als „Das Kartell“ vorzustellen. Dies klang gut, also sollte es so sein, wir betraten die Bühne der Welt.
Und als eine Kneipenmannschaft gesucht wurde, sogar den Sportplatz in Günterod!

Es gab jedoch nur ein Spiel, womit der Aufstieg des Kartells scheinbar so jäh beendet war, wie er begonnen hat.
Als dann im Jahre 1999 auch noch der Wirt Rüdiger verstarb, war es mit der Kneipenmannschaft fast wieder zuende, zumal das geheiligte Stammlokal sein Pforten für uns schloss.

Ausweichörtlichkeit wurde nun die Gaststätte „Oxygen“ im Gemeindeeigenen Kultur-, Sport- und Freizeitzentrum, genannt „KSF“. Auch dort wurde eine Thekenmannschaft benötigt und was bot sich da mehr an, als das Kartell zu reaktivieren. Dem neuen Wirt musste natürlich gleichfalls Tribut gezollt werden, somit hießen wir fortan „Oxygen Kartell“ und machten erneut die Fußballplätze unsicher.

Dies änderte sich auch nicht, als wir dem Oxygen den Rücken kehrten und den entsprechenden Zusatz wieder aus unserem Namen strichen. Damals wurden wir, was wir auch heute noch sind: Unabhängige Freizeitkicker mit einem Hang zu guten Feiern und netter Gesellschaft.

Treu geblieben sind wir jedoch dem „KSF“, hier findet immer Samstags in der dortigen Sporthalle unser Training statt, allerdings immer mit der nötigen Gelassenheit, es soll ja schließlich Spaß machen.

Der Spaß hört aber nicht damit auf, dass wir uns jeden Samstag gegenseitig in die Beine treten, nein, wir zeigen unser Können auch gerne bei den sogenannten „Schoppeturnieren“, an welchen wir 3-4 mal im Jahr nach kurzfristiger Anmeldung rund um Bad Endbach und im benachbarten Lahn-Dill-Kreis auftauchen.

Der Name ist Programm, ohne flüssige Nahrung läuft da gar nichts! Klingt schlimm, ist es auch, aber bis jetzt haben wir die Herausforderung immer gerne ohne nennenswerte Verluste angenommen.

Bemerkenswert ist, dass wir (im Gegensatz zu anderen Turnierteilnehmern) so gut wie keinen aktiven Fußballspieler auf dem Platz haben, jedoch schon des öfteren Plätze im vorderen Bereich einholen konnten (Applaus bitte!).

Wer jetzt allerdings glaubt, wir würden unsere Freizeit sinnlos und betrunken mit dem Treten gegen Lederbälle und fremder Leute Knochen verschwenden, den wollen wir nun eines besseren Belehren:

Bad Endbach nennt eine „Vereinsgemeinschaft“ sein eigen. Dieser gehören wir zwar nicht (mehr) an, stehen ihr jedoch gerne zur Verfügung. Im einzelnen bedeutet dies, das wir bei Arbeitseinsätzen immer mit einigen Leuten am Start sind und bei Aktionen wie „Sauberhaftes Lahn-Dill-Bergland“ durch die Wälder streifen und Müll aufsammeln, den aufrecht gehende Wildschweine dort zurückgelassen haben.

Weiterhin beteiligen wir uns am Aufbau der Stände für das jährliche Dorffest Bad Endbach und betreuen dort gleichfalls einen Bierpils. Das wäre übrigens eine gute Gelegenheit für neugierig gewordene uns kennenzulernen (wir sind die in schwarz).

Auch für den potenziellen Nachwuchs stehen wir zur Verfügung. Und das ist (nach Ansicht des Verfassers) eine der schwierigsten und nicht ganz ungefährlichsten Sachen überhaupt, denn wer schon einmal versucht hat, mehrere dutzend vorpubertäre Kinder über mehrere Stunden auf dem Gelände einer Schutzhütte unter Kontrolle zu halten, der weiß wovon hier geredet wird.
Erst recht, wenn diese kleine Meute in der Überzahl und extrem guter Laune ist!
Trotz allem macht es uns (und wir hoffen auch den Kindern) jedes Jahr wieder aufs Neue Spaß die Abschlussdisko der Ferienpassaktion auszurichten, zumal wir danach nicht großartig aufräumen müssen, die Kids nehmen die Deko IMMER mit nach Hause.

Und nun das Beste zum Schluss:

Unsere Feier für jeden, der Lust auf eine klassische Schutzhüttenparty mit billig Bier, guter Musik und großem Feuer hat. Hier ist jeder willkommen, solange er (oder sie) friedlich ist. Um alle anderen kümmert sich HP-Security (an dieser Stelle ein dickes Dankeschön an die Jungs für die bisher gut geleistete Arbeit)!

Und für unsere Mitglieder gibt es auch zwischendurch noch die ein oder andere interne Veranstaltung. Was dies ist, nun, das wird hier nicht breitgetreten, ein wenig Mythos muß ja auch noch bleiben.

Wir hoffen, ihr konntet euch nun ein grobes Bild von uns machen und feststellen, dass wir nicht immer so finster sind, wie wir ab und an mal ausschauen.

Wir wollen doch nur spielen....